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myconics-Newsticker #2

myconics-Newsticker #2

Das Thema Nachhaltigkeit ist in der Modebranche bei Weitem keine Besonderheit mehr. Immer mehr KonsumentInnen legen Wert auf einen fairen, transparenten Produktionsprozess und nachhaltige, ausgewählte Materialien. Durch den steigenden Druck seitens der Konsumenten wird das Thema mittlerweile verstärkt in der Politik diskutiert. Der heutige Newsticker befasst sich daher mit den aktuellen politischen Geschehnissen rund um Nachhaltigkeit, faire Arbeitsbedingungen und Umweltschutz in der Textilproduktion.

 

1. Baldige Einführung des Nachhaltigkeitssiegels „Grüner Knopf“

Der „Grüne Knopf“ ist das erste staatliche Siegel, das faire und ökologische Textilien kennzeichnen soll. Bundesentwicklungsminister Gerd Müller möchte den Konsumenten dadurch die Identifikation von ökologischer und fairer Mode erleichtern. Trotz des damit gesetzten Zeichens seitens der Politik wird das Siegel in der deutschen Modebranche stark kritisiert. Die ursprünglich geplante Einführung verzögert sich allerdings um knapp drei Monate. Angedacht ist sie laut dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) nun für den 9. September.

Grüner Knopf

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2. Fashion Pact: CO2-neutrale Modeproduktion bis 2050

Auf Initiative des französischen Präsidenten Macron haben sich im Anschluss an den G7-Gipfel 150 Modemarken zum sogenannten Fashion Pact verpflichtet. Der wesentliche Kern des Pakts umfasst die drei Bereiche Klimaschutz, Biodiversität und Erhaltung der Ozeane durch eine nachhaltige Modeproduktion. Bisher haben sich die Marken dabei auf zwei konkrete Ziele geeinigt: Die Umstellung der Modeproduktion auf erneuerbare Energien bis 2030, sowie die Reduktion der CO2-Emissionen auf Null bis 2050.

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3. Textilbündnis plant Maßnahmen für menschenwürdige Arbeitsbedingungen, mehr Umweltschutz und faire Löhne

Das Bündnis für nachhaltige Textilien wurde 2014 gegründet und umfasst mittlerweile rund 120 Unternehmen, unter anderem Modefirmen wie Adidas oder H&M, aber auch Verbände, Behörden und Hilfsorganisationen. Ziel des Bündnisses ist es umfangreiche „Maßnahmen für menschenwürdige Arbeitsbedingungen, mehr Umweltschutz und faire Löhne in der Textilproduktion durchzusetzen“. Aktuell im Fokus stehen dabei die Abschaffung von giftigen Chemikalien aus dem Produktionsprozess und die Wissensvermittlung über einen sicheren Umgang mit Chemikalien, sowie die Einführung von existenzsichernden Löhnen in den Produktionsländern.


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