MYCONICS INSIGHTS |

Von der Mongolei zu myconics

Von der Mongolei zu myconics

Wir schreiben das Jahr 2017. Nur mit einem Rucksack bepackt macht sich Sebastian auf, um die Welt zu erkunden. Ein Lebenstraum, der für ihn in Erfüllung geht. Er lässt seinen Job in der konventionellen Modeindustrie hinter sich und fliegt los. Einmal Japan, Südkorea, Mongolei, Iran, Sri Lanka, Oman, Jordanien und Ägypten und zurück.

GUTBEZAHLTER & SICHERER JOB VS. REISEN

Sebastian will mehr, vor allem will er seiner Arbeit und seinem Leben mehr Sinnhaftigkeit geben. Er möchte einen Mehrwert schaffen, für sich und alle Anderen. Mit niedrigpreis T-Shirts, die in Fernost produziert werden und Fabriken, die Arbeiterinnen und Arbeiter bis heute unter schlechten Arbeitsbedingungen und zu Hungerlöhnen arbeiten lassen, schafft er das nicht, erzählt uns Basti, wie ihn seine Freunde und Kollegen liebevoll nennen.

Er will seine Reisezeit vor allem zur Reflektion nutzen. Für sich persönlich, aber auch für sein Berufsleben. Die fremden Kulturen und andere Lebensweisen, die er kennenlernte, halfen ihm dabei sehr, um Anreize und Möglichkeiten zu sammeln.

UND DANN WAR DA DIE MONGOLEI

Während seiner Reise durch die Mongolei trifft er auf einen Souvenirladen der besonderen Art. Das Geschäft in der Hauptstadt Ulaanbaator, gleicht mehr einem Marktplatz für lokales Kunsthandwerk. Hier wird für die Einheimischen eine Möglichkeit geschaffen, ihre selbsthergestellten Produkte direkt an Kunden zu verkaufen. Viele Familien erarbeiten ihre Produkte in Handarbeit weit weg von der Hauptstadt.

Die beiden kanadischen Inhaber haben es sich zur Aufgaben gemacht, diese Familien mit potentiellen Kunden zu vernetzten und ihnen dafür eine Plattform zu bieten. Die Infrastruktur, sowie die Verkäufer werden ebenfalls von ihnen gestellt. Sie wollen damit keinen übermäßigen Profit machen, sondern das lokale Kunsthandwerk unterstützen. Am Ende des Tages, landet der erwirtschafte Gewinn fast ausschließlich bei den einheimischen Familien, abzüglich einer kleinen Gebühr für die gestellte Infrastruktur.

Eine Win-win-Situation für beide Seiten. Vor allem die sehr gute Qualität und das Design ließen Sebastian staunen. Dabei fragte er sich, wieso es solche einzigartigen und schönen Dinge nicht bis nach Europa schaffen. Diese Frage, sowie die schönen Handarbeiten gingen ihm nicht mehr aus dem Kopf und begleiteten ihn auf seiner weiteren Reise. Was Sebastian außerdem in dieser Zeit auffiel sind die Auswirkungen der Umweltverschmutzung und des Klimawandels. Gerade in Ländern wie Sri Lanka und Ägypten war dies nicht zu übersehen.

ZURÜCK IN DEUTSCHLAND

Sebastian will etwas verändern. Er kann nicht wieder in seinen alten Job mit veralteten Strukturen und Desinteresse an der Umwelt. Mit seiner Idee im Kopf und seinen gesammelten Erfahrungen will Sebastian Manufakturen und Kleinbetrieben mit einzigartiger Handwerkskunst eine Plattform bieten.

Wichtig ist ihm, vor allem darauf zu achten, dass die ausgewählten Manufakturen und Kleinbetriebe umweltschonend, weitgehen plastikfrei und fair sind. Denn eine nachhaltige Produktion, durch Rohstoffe aus der Region oder faire Löhne sind nicht immer selbstverständlich und doch so wichtig für ein gesundes und langes Zusammenleben. Er selbst möchte in Zukunft darauf achten, dass er umweltfreundliche Produkte einkauft und auch so umweltfreundlicher und achtsamer lebt.

DER BALL KOMMT INS ROLLEN

Während seiner Recherche nach umweltfreundlichen und fairen Produkten fällt Sebastian auf, dass diese Branche immer noch ein hohes Nischendasein aufweist.

Zusammen mit seinem Freund Sascha, den er ziemlich schnell von seiner Idee überzeugen konnte, ging die Idee in die nächste Runde. Eine durchgeführte Umfrage mit 500 Probanden bringt die Beiden zu der Erkenntnis, dass sich nachhaltige Anbieter aktuell viel auf soziale Faktoren konzentrieren und dabei die Mode und vor allem Trends und Design außer Acht gelassen werden. Ein weiterer Grund den Ball mehr ins Rollen zu bringen.

NICHT NOCH EIN ONLINE-SHOP

Sebastian und Sascha wollen nicht einfach noch einen Online-Store eröffnen, nein, sie wollen das Einkaufen von Morgen verändern und zwar nachhaltig. „Es gibt heutzutage immer noch zu wenig attraktive Angebote, die modebewusste Kundinnen und Kunden ansprechen“, so Sebastian. Deshalb machen sie sich auf die Suche nach einzigartigen Mode- und Wohnaccessoires aus allen Ecken Europas.

Sebastian und Sascha ist es wichtig, dass die ausgewählten Produkte ganzheitlich überzeugen. Das bedeutet nicht nur in ihrer Qualität, sondern auch in ihrer Herstellung. Kleinen Marken und Manufakturen, mit fairen Arbeitsbedingungen und umweltbewussten Materialien, eine Bühne und somit Zugang zum globalen Markt bieten, das ist das Ziel.

Doch nicht nur die Manufakturen spielen eine zentrale Rolle sondern auch die Verknüpfung bzw. Vernetzung zu den potenziellen Kunden. Sascha und Sebastian wollen jedem Kunden die Möglichkeit bieten sein besonderes Stück zu finden - eben „my iconic pieces“. Dieser Ansatz bringt sie zum eigentlichen Namen ihres noch sehr jungen Start-ups. „My iconic pieces“ wird zu „myconics“. Vernetzer von Manufakturen und Kunden mit achtsamen und ästhetischen Produkt unter umweltfreundlichen Standards. Ihre Produkte sollen Freude bereiten, Lachen in die Gesichtern der Kunden zaubern und ein Leben lang begleiten.

SEBASTIANS ICONIC PIECES

Kerze von Brandt

Während seiner Reise entdeckte Sebastian so einige schöne und einzigartige Stücke, die er nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Auf myconics geht es ihm genauso. „Mein iconic piece im shop ist momentan die Sojakerze Zedernholz & Vanille von Brandt & Kaarsen. Der Geruch lässt mich echt ins Träumen kommen. Kann ich nur empfehlen“, so der Gründer.


Hinterlasse gerne Deine Antwort