Plastikfrei Leben

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Plastikfrei leben

Plastik macht unser Leben einfacher und bequemer, aber auch die Welt kaputt. Alleine in Deutschland produziert jeder Bürger jährlich über 200 kg Plastikmüll. Leere Shampoo-Flaschen, Verpackungsmüll, Plastiktüten, oder Einwegplastik. Doch ein plastikfreieres Leben ist möglich – auch ohne große Kompromisse einzugehen!

Zu den Plastikfrei-FAQs (häufig gestellte Fragen)

5 tolle DIY-Ideen, die dein Zero-Waste Herz höher springen lassen


Plastikfreises Leben

Wir haben für euch 5 tolle DIY-Ideen zusammengetragen, die den Weg in ein plastikfreieres Leben ebnen. Sieht schön aus, macht Spaß beim Herstellen und sorgt für ein wenig nachhaltigen Schwung in der Küche!

Die folgenden Themen erwarten dich:

  1. Mülltüten aus Zeitungspapier
  2. DIY-Etiketten für Vorratsgläser
  3. Kaffeesatz 2.0
  4. Kräutergarten aus Altglas
  5. Zero-Waste für Strickbegabte
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Unsere Erde im Würgegriff des Plastiks


Info Plastikatlas

Jährlich werden weltweit 400 Millionen Tonnen an Plastik produziert. Leider werden viel zu viele Plastikprodukte nach kürzester Zeit einfach weggeworfen. Dabei liegt die Langlebigkeit von Plastik schätzungsweise zwischen 450 Jahren und „für immer“! Das Thema Plastik hat viele, verschiedene Facetten.

Darum haben wir uns kurzerhand den aktuellen Plastikatlas der Heinrich Böll Stiftung zur Hand genommen und wichtige Erkenntnisse für euch zusammengefasst! Zudem geben wir euch hilfreiche Tipps, wie jede*r schon mit kleinstem Aufwand etwas gegen die besagten Probleme unternehmen kann.

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Weitere plastikfreie Lieblingsstücke für dich


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Häufige Fragen zu Plastik (FAQ)

Wie hoch ist der durchschnittliche Plastikverbrauch pro Kopf?

Laut dem Umweltbundesamt haben die Deutschen 2016 pro Kopf 220 Kilogramm Verpackungsmüll produziert, 37,4 Kilogramm davon Plastik. Das sind ungefähr 600 Gramm pro Tag. Der größte Anteil daran sind Plastikverpackungen, die nur einmal verwendet werden.

Warum verbrauchen wir immer mehr Plastik?

Die Gründe für den wachsenden Verbrauch an Plastik sind vielfältig. Zum einen entstehen immer mehr Single-Haushalte und somit auch immer mehr kleinere, verpackte Portionen statt Großverpackungen. Auch unser „Convenience-Lifestyle“ trägt dazu bei. Denn alles ist schnell und einfach to-go zu haben, ebenso schnell konsumiert und anschließend weggeworfen.

Schadet Plastik der Gesundheit?

Plastik hat einen großen Einfluss auf die menschliche Gesundheit! Die im Plastik enthaltenen Chemikalien haben weitreichende Folgen. Vor allem die Gruppe der hormonell wirksamen Substanzen bringen den natürlichen Hormonhaushalt durcheinander und können schwerwiegende Erkrankungen und Störungen wie Krebs, Unfruchtbarkeit oder Diabetes herbeiführen.

Wie gelangt Plastik in den Körper?

Das Plastik findet viele Wege in unseren Körper. Als Mikroplastik nehmen wir es z.B. durch unser Essen, Trinken und auch über die Luft auf. Auf diese Weise gelangen pro Woche bis zu 5 Gramm der kleinen Plastikteilchen in unseren Organismus – in etwa so viel wie eine Kreditkarte. Auch durch Kosmetik oder beim Zähneputzen gelangen die kleinen Plastikpartikel in unseren Körper. Dort sind sie keineswegs „unsichtbar“, denn Mikroplastik lässt sich sogar im menschlichen Blut und Kot nachweisen.

Wie viel Plastik wird recycelt?

Im Jahr 2017 sind 5,2 Millionen Tonnen Kunststoffabfall angefallen, von denen gerade einmal 810.000 Tonnen recycelt wurden. Das entspricht einer Quote von nur 15,6%. Der Großteil des Plastikmülls wird verbrannt und ganze 14% werden ins Ausland (vorwiegend nach Asien) exportiert. Laut des Plastikatlas ist Deutschland hinter den USA und Japan der drittgrößte Exporteur von Plastik nach Asien.

Wie schnell baut sich Plastik ab?

Abhängig vom Material braucht Plastik in der Umwelt teils mehrere Hundert Jahre, um sich zu zersetzen. Manche Verpackungen erfüllen deren Zweck in wenigen Minuten, belasten die Umwelt im Vergleich um einen Faktor über 300 Millionen Fach, wenn sie entsorgt werden.

Was kann ich gegen die Plastikmüllverschmutzung tun?

Was kann ich denn schon als Einzige*r ausrichten? Eine oft gestellte Frage mit einer einfachen Antwort: Viel! Hinterfrage und plane deinen Konsum. Für viele Dinge gibt es Alternativen, die ohne Plastik auskommen und nicht in Plastik verpackt sind. Gehe zum Beispiel mit eigenen Einkaufstaschen und kleinen Obstnetzen einkaufen, nutze Mehrwegflaschen oder gar deine eigene Trinkflasche und achte bei Kosmetik auf den Verzicht von Mikroplastik (versteckt sich hinter Begriffen wie AC, PA, PE, PP). Denke immer daran, jeder Schritt ist ein Schritt in die richtige Richtung – egal wie groß oder klein er ist.

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