Die Idee

Die Idee zu myconics entstand auf einer Reise durch die Mongolei Mitte 2017 als Sebastian mit seinem Rucksack von Japan bis nach Ägypten reiste. Ein Besuch in einem Souvenirladen in Ulaanbaator, der Hauptstadt der Mongolei, brachte ihn dann auf eine Idee. Tatsächlich war das Geschäft vielmehr ein Marktplatz, wo lokale Familien gegen eine kleine Gebühr ihre Produkte direkt an Kunden verkaufen konnten. Zwei Kanadier, die den Laden betrieben, stellten die Infrastruktur und die Verkäufer. Fast der komplette Gewinn kam den Familien weit weg von der Hauptstadt zugute, die die Produkte in Handarbeit herstellten. Außerdem war Sebastian von der Qualität und dem Design der Produkte sehr beeindruckt und fand es sehr schade, dass solche Produkte es niemals bis nach Europa schafften. Und wollte er ändern.

Sebastian befand sich auf dieser Reise, weil er 2017 beschloss, die konventionelle Modeindustrie zu verlassen. Er wollte in seinem Leben einen Mehrwert leisten, der über die Unternehmensperspektive hinausgeht. „Aber mit niedrigpreis T-Shirts, die in Fernost produziert werden und mit Fabriken, die bis heute viele Arbeiterinnen und Arbeiter unter prekären Arbeitsbedingungen und Hungerlöhnen arbeiten lassen, kann man das nicht erreichen“, so Sebastian.

Hinzu kam, dass er insbesondere in Sri Lanka und Ägypten mit gravierender Umweltverschmutzung und deren Auswirkung auf den Klimawandel konfrontiert war. Diese Erfahrung bestärkte Sebastian in seinem Entschluss, dass Produkte, die er ab sofort kauft bzw. verkauft, umweltschonend hergestellt werden und weitgehend plastikfrei sein müssen.

myconics - My Iconic Pieces

Er wollte mit seiner Idee Manufakturen und Kleinbetrieben mit reicher Handwerkskunst und einzigartigen Produkten mehr Sichtbarkeit geben. Dabei ist eine nachhaltige Produktion, wie z.B. Rohstoffe aus der Region oder faire Löhne, für diese Branche eine Selbstverständlichkeit, aber ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal gegenüber Amazon & Co.. Während seiner Recherche bemerkte er aber, dass die meisten unabhängigen Anbieter von z.B. fair gehandelter Mode in Deutschland immer noch ein Nischendasein fristen. Mit Hilfe einer eigens durchgeführten Umfrage mit knapp 500 Probanden, kam er zu der Erkenntnis, dass sich Anbieter aktuell im Wesentlichen auf den sozialen Faktor konzentrieren und dabei die Mode und den Modegrad großenteils außer Acht lassen. „Es gibt heutzutage immer noch zu wenig attraktive Angebote, die modebewusste Kundinnen und Kunden ansprechen“, begründet Sebastian diese Sichtweise.

Genau hier setzt die Idee von Sebastian und Sascha an. Die Beiden wollen das Einkaufen von Morgen nachhaltig verändern. Mit Hilfe einer suchbasierten IT-Lösung und einem wachsenden Netzwerk finden sie einzigartige Mode- und Wohnaccessoires aus allen Ecken Europas und stellen diese online auf myconics.de zusammen. Alle Produkte sind selbstverständlich umweltschonend und fair in Europa produziert worden. Hier findet Ihr mehr Infos zum Thema Nachhaltigkeit und anhand welcher Kriterien wir Produkte auswählen. Ein weiterer Vorteil warum wir ausschließlich in Europa hergestellte Produkte anbieten, sind die deutlich kürzeren Transportwege gegenüber konventionell produzierter Mode- oder Wohnartikeln.